Was ist Gemeindepsychologie?

Gemeindepsychologie ist ein interdisziplinärer psychologischer Ansatz. [Sie] hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Erleben und Handeln der Menschen in den realen soziokulturellen und materiellen Lebenskontext zu stellen.

Schlagwörter sind dabei:

Ressourcenorientierung: [Die Gemeindepsychologie] versucht, das psychosoziale Wohlbefinden zu verbessern und psychosoziales Leid zu mindern, indem sie Subjekte, Gruppen und Netzwerke dabei unterstützt, den Zugang zu Ressourcen zu verbessern, die für eine adäquate Auseinandersetzung mit alltäglichen Widersprüchen und Belastungen und für die Realisierung selbstbestimmter Lebenspläne erforderlich sind.

Empowermentgedanke: Professionelles Handeln muss dazu beitragen, dass Individuen, Gruppen oder Institutionen mehr Kompetenz zur Selbstgestaltung der eigenen Lebenswelten gewinnen können. Gemeindepsycholog*innen nehmen also bewusst keine Expert*innen-Rolle ein, sondern verstehen sich als Agent*innen sozialen Wandels, die mit den Gemeindemitgliedern auf Augenhöhe und gleichberechtigt zusammenarbeiten.

Prävention: Die Gemeindepsychologie versucht, Probleme an der Wurzel anzupacken. Priorität haben Interventionen, die das Entstehen psychosozialer Belastungen und Leidenszustände verhindern sollen.

Kursiv gedruckte Passagen entnommen aus: Gemeindepsychologie – Lexikon der Psychologie (spektrum.de)

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