Vortrag (Queer-) Feministische Psychologien von Anna Sieben und Julia Scholz

Montag, 12.03.2012, 18 Uhr, 02/E05 (Kultur- und Geowissenschaften, Seminarstr.19 a/b)

 

Zunächst stellen die Referent_innen Anna Sieben und Julia Scholz ihre Aufarbeitung (queer-) feministischer Psychologien des englisch- und deutschsprachigen Raumes vor. Dabei verstehen sie diese als den politischen Anliegen des Feminismus und des Queer-Aktivismus verpflichtet: der Überwindung von Ungleichheit und Unterdrückung, die an das Geschlecht und/oder die Sexualität einer Person geknüpft sind. Als Wissenschaften vom menschlichen Denken, Handeln, Fühlen und Wollen machen sie einerseits psychologische Theorien fruchtbar, um psychische Aspekte der Verbundenheit von Macht, Normativität, Sexualität und Geschlechtlichkeit zu untersuchen, zu verstehen und zu erklären. Andererseits können psychologische Ansätze (selbst-)kritisch auf ihren (anti-)emanzipatorischen Gehalt hin überprüft werden.  Queer-feministische Psychologien bewegen sich alle in diesem Spannungsfeld zwischen einer Kritik mithilfe der Psychologie und einer Kritik an der Psychologie. Es wird eine Klassifikation verschiedener queer-feministischer Ansätze vorgeschlagen und zur Diskussion gestellt. Abschließend gehen die Referent_innen in einem psychologiehistorischen Exkurs auf Konzepte von Geschlechtlichkeit und Sexualität in Theorien der kulturhistorischen Schule (Leont’ev, Lurija, Vygotskij) und der Kritischen Psychologie (Holzkamp) ein und überlegen, inwieweit diese an queer-feministische Psychologien anschlussfähig sind.

 

 

 

Anna Sieben (Dipl.-Psychologin, MA Soziologie) promoviert und lehrt an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kulturpsychologie, Geschichte der Psychologie und feministische Theorie.

 

Julia Scholz (Dipl.-Psychologin), 2008- 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin (DFG-Forschungsprojekt “Diskriminierung und Toleranz”), seit 2011 Promovendin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Thema Queere Psychologie. Lehre an mehreren Universitäten.

 

Letztes Treffen am 03.01.Zweitausendzwölf

 Organisatorisches:

Ein Antrag auf Wiederanerkennung der Initiative Kritische Psychologie 

(inkl. Budget-Aufstockung für das geplante Symposium) wurde geschrieben und abgeschickt-wir warten nun auf die Sitzung des Ini-Ausschusses. 

StuKo-Sitzung-Cognitive Science

an nächste StuKo-Sitzung am 25. Januar wollen wir weiter Tutorengelder beantragen 

Vortrag

von dem verbleibenden Budget dieses Jahres wollen wir bis Ende des WS noch einen Vortrag organisieren

Frage des Tages:

Warum stehen lauter Leute die “eigentlich interessant” scheinen auf Psychoanalyse?!Antworten gerne an askp-os@list.serv.uos.de

Inhalt der Sitzung und Pläne:

Heute haben wir das 1.Kapitel des Lernen-Buchs von Klaus Holzkamp fertig gelesen. Bis zur nächsten Lernen-Sitzung (17.01) lesen wir die ersten 12 Seiten von 2.1

Letztes Treffen am 06.12.2011

Zum bevorstehenden Festival gibt es noch ein paar Dinge zu regeln/bedenken/erledigen:

  • * Wir haben uns geeinigt, das Festival bereits am Freitag zu beginnen. Ab 15 Uhr treffen wir uns in der Baracke (Wegbeschreibung: http://baracke.forumieren.com/t15-wegbeschreibung). Wir fangen dann an, eine gemütliche Arbeitsecke einzurichten, etwas aufzuräumen. Zwischen 16-17 Uhr wollen wir dann mit der inhaltlichen Arbeit beginnen. Der Abend, die Nacht, kann sehr lange fortgesetzt werden…
  • Am Samstag beginnen wir dann mit einem gemeinsamen Frühstück. Wer Lust hat, kann an diesem Tag noch weiter an Themen arbeiten. An diesem Tag können einige aber zeitlich nicht, daher verschieben wir die weiteren “Workshops” auf Sonntag.
  • Um eine genaue Übersicht zu erhalten, wer wann am Wochenende Zeit hat, hat Vera ein Doodle erstellt: http://www.doodle.com/3mhtn97f3txbqx52#table
  • Jemand muss Jan fragen, ob er uns mit seinem Auto hilft, einzukaufen. Die genauen Getränkezahlen müssen noch abgeschätzt werden, je nachdem, wie viele kommen werden (s.u.). Neben Wein, Bier und Säften wurde Glühwein vorgeschlagen.
  • Demian möchte Alex Blu(h)m (?) fragen, ob er für uns Mexicana mixen kann.
  • Bis Donnerstag Mittag schickt bitte jede_r eine Abschätzung an mich, wie viele Personen außerhalb des Seminars zusätzlich kommen.
  • Oli habe wurde gefragt, ob er am Freitag etwas Musik auflegen möchte. Er ist bereit, braucht allerdings ein Notebook mit Windows und eine Musikanlage.
  • Der Hausmeister muss gebeten werden, dass der Heizungsraum geöffnet wird, sodass wir auch in die Nacht hinein heizen können. (Wer kümmert sich darum?)
  • Jede_r ist gebeten Decken, Isomatten, Kissen und Taucherbrillen mitzubringen.
  • Am Freitag wird Leonie (Charlotte hilft?) kochen, am Sonntag Demian (Jonas hilft schnibbeln)
  • Ein Beamer sollte bereits in der Baracke sein, ist aber eingeschlossen. Jonas kümmert sich um den Schlüssel.

Das Thema Tutorengelder wurde besprochen. Dabei hat die Gruppe noch keine konkrete Verwendung vereinbart. Möglichkeiten, die in den Raum geworfen wurden:

  • Die Tutorengelder könnten verwandt werden, um Verpflegung und Material bei Veranstaltungen wie dem aktuellen “Festival” zu finanzieren/subventionieren.
  • Das Geld könnte vollständig aufgeteilt werden.
  • Menschen könnten größere Projekte über Monate hinweg umsetzen. Die intensive Arbeit könnte dann durch Geld honoriert werden -oder-
  • Wir finanzieren diesen Menschen die nötigen Materialen, schaffen Bücher an und zahlen ein “Pizzageld”
  • Zwei Menschen könnten konstant “angestellt” werden, um regelmäßig Gruppentreffen vorzubereiten.

Die Tutorengelder werden vorerst von Jonas verwaltet.

  • Ein geplantes Symposium angesprochen. Wer kümmert sich darum? Leonie hätte Lust; Lisa, Vera auch, aber unsicher. Bis zum nächsten Mal möge sich jede Gedanken machen. Hier könnten für die Vorbereitung Tutorengelder gezahlt werden.
  • Bis zum 31.12.2011 muss der neue Ini-Antrag gestellt werden. Es sind außerdem noch Gelder verfügbar, die bis zum 31.03.2012 ausgegeben werden sollten/können. Hier kommt wiederum das o.g. Symposium infrage. Es könnte außerdem ein intensives Lesewochenende zu Holzkamps “Lernen” mit Stefan Meretz veranstaltet werden.

Letztes Treffen am 22.11.2011

 

Der schöne Studienbegleiter aus Trier ist da! Er beinhaltet eine kritische Betrachtung des    

  Psychologie-Studiums, sowie Tipps und Tricks wie man mit diesem umgehen kann. Wir       

  möchten den Studienbegleiter für Osnabrück angleichen. Wer Lust dazu hat, bitte bei  

  Vera melden!

 

Wir planen für das Wochenende vom 9.-11. Dezember ein „Wissens-Festival“ in der           

  Baracke, in dessen Rahmen Themen vorgestellt und diskutiert werden, die uns schon         

  lange auf der Seele brennen. Organisatorisches dazu planen wir über ein sogenanntes       

  Pad, das Jonas extra dafür eingerichtet hat. Eine Mail diesbezüglich ging vor kurzem          

  rum. Wir haben bereits beschlossen, dass wir für das Festival selber nicht offiziell               

  Werbung machen, eher Mundpropaganda. Allerdings ist René im Gespräch mit Julia          

  Scholz und Anna Sieben, die am Freitag einen Vortrag über „Quantitative Methoden aus      

  queer-feministischer Sicht“ halten könnten. Dann natürlich offiziell beworben, quasi als       

  Einstieg in das Festival.  

 

Lisa fragt, wieviele ReferentInnen wir dann noch einladen können dieses Semester. Wir       

  überschlagen grob, dass es noch für zwei reichen müsste. Nähere Infos gibt es bei der       

  Finanzreferentin.

 

Im Laufe des Dezembers soll mit der Uni-Bibliothek ein Gespräch stattfinden, um                   

  Themen wie Bücherbestellungen für das Seminar, eigener Bereich in der Bibliothek,            

  Zusammenlegung relevanter, schon vorhandener, „kritischer“ Literatur etc zu                       

  besprechen. Unter anderem wird Herr Kazén bei diesem Treffen Ansprechpartner sein.           

  Bislang werden Demian, René, Jonas und Leonie dieses Gespräch vorbereiten bzw.           

  dabei sein. Wer noch Lust hat mitzukommen, bitte melden!

 

Treffen ab sofort immer DIENSTAGS um 18 UHR im ASTA-Sitzungssaal

Unsere Treffen finden ab sofort immer DIENSTAGS um 18 UHR im ASTA-Sitzungssaal statt. Die beiden Themen “Lernen” und “Gender” werden abwechselnd besprochen. Nächsten Dienstag ist GENDER dran!

 

In Raum 04/213 – Jeden Mo und Di ab 18 Uhr

Wir haben nun jeden MONTAG und DIENSTAG von 18-22 Uhr den kleinen, kuscheligen Raum im Sowi-Gebäude >>>>>> 04/213 <<<<<<

Ausnahmen sind: Am 29.11. müssen wir in den Raum 04/113. Am 5.12. in den Raum 04/E51

Mo Lernen, Di gender

Auf der letzten Sitzung am 31.10.2011 einigten wir uns darauf, dass sich Montag ab punkt 18 Uhr die Menschen treffen, die gemeinsam Holzkamps “Lernen. Subjektwissenschaftliche Grundlegung” lesen möchten (erstmal bis S. 38). Dienstag treffen sich dann diejenigen, die an den gender-Texten weiterlesen wollen.

Regelmäßig gebucht sind folgende Räume (diese kann man noch ändern):

Montags, 18-22 Uhr gebucht: 04/E51 (Sozialwissenschaften)

Dienstags, 18-22 Uhr gebucht: 11/116 (Schloss)

Fr, 04.11.2011: Markard zur kritischen Wissenschaft in Osnabrück

Am Freitag, dem 04.11. um 15 Uhr kommt Morus Markard von der FU Berlin im Rahmen der hochschulpolitischen Woche des Osnabrücker Uni-AStAs  nach Osnabrück um über sein Fachgebiet zu sprechen, das für alle, die sich wissenschaftlich betätigen, äußerst relevant ist:

Was bedeutet „kritische Wissenschaft“?

Der Begriff „kritische Wissenschaft“ ist nur sinnvoll, wenn angenommen wird, dass es nicht-kritische Wissenschaft gibt. Muss aber nicht jede Wissenschaft schon deshalb kritisch sein, weil sie sich mit anderen Ansätzen auseinander setzt? Gewiss. Aber über dieser eher formale Bestimmung von Kritik hinaus hat kritische Wissenschaft den Anspruch, ihr Verhältnis zur Gesellschaft bzw. bestehenden Machtstrukturen zu berücksichtigen. Was bedeutet das für den Inhalt und die Funktion von Sozial- und Naturwissenschaft genau? Brauchen Hochschulen und Gesellschaft (mehr) kritische Wissenschaft? Was bedeutet dies für das
Studium? Diesen Fragen soll allgemein und exemplarisch bezogen auf die Psychologie nachgegangen werden.

Der Vortrag und die anschließende Diskussion finden ab 15 Uhr im AVZ statt: Raum 31/147

Morus Markard ist u. a. Verfasser der “Einführung in die Kritische Psychologie” (2010) und apl. Professor für Psychologie an der FU Berlin, wo Klaus Holzkamp tätig war.

Lernen und gender – Raum 04/213

Unser nächstes Treffen findet am Montag, 31.10 um punkt 18 Uhr in Raum 04/213 (Sozialwissenschaften – durch den Glaskasten an der Straße hoch in den zweiten Stock) statt.

Bis dahin lassen wir ein Doodle laufen, um herauszufinden, welche Alternativtermine für ein Großgruppentreffen günstig sind (ignoriert die konkreten Daten, sondern behandelt die zur Abstimmung stehenden Tage als stereotype Uni-Stundenplan-Wochentage).

Auf der letzten Sitzung am Montag, den 24.10 haben wir uns gegenseitig vorgestellt und versucht, die eigenen thematischen Interessensschwerpunkte kennenzulernen. René hat einen kurzen Input gegeben über verschiedene Themen, die uns interessieren könnten oder bisher interessiert haben. Dann haben wir unsere Interessensstärke zu diesen Themen ausgedrückt. Dabei kam heraus, dass wir zwei Schwerpunkte setzen: a) auf den Bereich genderkritische/queer-feministische Psychologie und b) auf das Lernen-Buch von Klaus Holzkamp.

Wie wir mit diesen Schwerpunkten verfahren, wollen wir nächste Woche besprechen, z. B. ob wir uns in mehrere Gruppen aufteilen (etwa eine Gender-Gruppe, eine Lernen-Gruppe und eine Orga-Gruppe, wobei jede_r in allen drei Gruppen gleichzeitig sein könnte) und wie und wann sich welche Gruppe trifft. Auch dafür kann das Doodle hilfreich sein.

Alle Leute, die sich auf kommenden Montag vorbereiten wollen, können einerseits

  • das Vorwort und erste Kapitel des Lernen-Buches von Holzkamp lesen (insgesamt 38 Seiten) und andererseits
  • das Vorwort, erste Überblicks-Kapitel und ein von René ausgewähltes Kapitel (“Kritische Psychologie und Geschlechterforschung”) des Gender-Handbuches von Gisela Steins lesen.

Jede_r darf alles lesen, keiner muss irgendwas lesen, geht einfach anarcho-hedonistisch Eurem Belieben nach.

Zugang zur Literatur existiert auf verschiedenen Wegen. In unserem Ordner im Semesterapparat im 2. Stock der Universitätsbibliothek Alte Münze finden sich Kopiervorlagen der ersten 116 Seiten von Holzkamp und der genannten gender-Artikel von Gisela Steins. Die Gender-Artikel sind hier für an der Universität Osnabrück immatrikulierte Studierende herunterladbar (dies geht nur über den Proxy-Server der Uni, siehe diese Anleitung des Rechenzentrums).

Hier noch einmal die vollständigen bibliografischen Angaben:

Steins, Gisela (2010). Handbuch Psychologie und Geschlechterforschung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

Holzkamp, Klaus (1995). Lernen – subjektwissenschaftliche Grundlegung. Campus-Verlag, Frankfurt am Main.

Also dann – bis Montag!

Erste Sitzung: Kennenlernen und Organisation

Am heutigen Montag, den 24.10.2011

um 18 Uhr treffen wir uns in Raum 04/E51

(im Innenhof der Sozialwissenschaften die Treppe auf der rechten Seite hinter dem Glaskasten der SoWi-Fachschaft nehmen und gleich im Erdgeschoss die Tür auf der rechten Seite nehmen).

Heute können wir die Gelegenheit nutzen, uns kennenlernen und ein erstes Verständnis davon zu bekommen, welche Themen und Literatur uns interessieren könnte. Außerdem können wir die Organisation besprechen. Werden wir eine Großgruppe bleiben, die sich einmal wöchentlich trifft? Oder bilden wir kleinere Grüppchen, um bestimmte Themen/Texte/Aktivitäten, die sich parallel treffen und ab und zu in der Großgruppe zusammen kommen? Oder, oder, oder… Für den ersten Fall, dass wir uns in der Großgruppe einmal wöchentlich treffen und um einen besseren Überblick über unsere freien Zeiträume zu bekommen, trage Dich bitte in dieses Doodle ein.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.